Kenia und Tansania
11.10.-06.11.2011

 
Auf der dritten Etappe unserer Afrikareise sind wir mit unserem Toyota wieder von Nairobi aus gestartet. Durch die Masai Mara fuhren wir in Richtung Lake Victoria, dort weiter nach Tansania und durch die Serengeti. Am Kilimanjaro vorbei ging die Reise weiter bis Dar es Salaam. Nach einem Abstecher auf die Insel Sansibar (ohne Auto) fuhren wir wieder zurück nach Nairobi. Insgesamt sind wir dieses Mal in knapp vier Wochen 3044 Kilometer gefahren.


Visum

Für Kenia und Tansania bekommt man das Visum problemlos an der Grenze. Das Visum für Kenia ist auch noch gültig wenn man von Tansania wieder nach Kenia zurückkommt, bzw. die Ostafrikanische Gemeinschaft (Kenia, Tansania, Uganda, Ruanda, Burundi) nicht verlassen hat.

Bei der Einreise nach Sansibar müssen Ausländer einen Reisepass mit dabei haben. Dieser wird bei der Einreise auch abgestempelt, obwohl Sansibar zu Tansania gehört. Bei der Ausreise erhielten wir auch auf Nachfrage keinen Ausreisestempel. Der Teilstaat Sansibar hat viele Freiheiten, wie zum Beispiel einen eigenen Präsidenten und ein eigenes Parlament.


Carnet de Passages / Zoll

Das Carnet de Passages wird für Kenia und Tansania verlangt. Dieses Zolldokument ist notwendig für die temporäre Einfuhr eines Fahrzeuges und wird in vielen aussereuropäischen Ländern verlangt. Man bekommt dieses Dokument beim Automobilclub (TCS, ADAC).

Die Zollformalitäten konnten wir auf dieser Reise problemlos und zügig erledigen. Zum ersten Mal seit der Einreise nach Ägypten hat eine pflichtbewusste kenianische Zollbeamtin bei der Einreise in Oloitokitok wieder mal unsere Chassisnummer kontrolliert.


Autoversicherung

Wir haben wieder eine Haftpflicht-Versicherung bei TourInsure abgeschlossen. Diese ist zwar relativ teuer, hat aber im Schadensfall eine (hoffentlich) höhere Deckungssumme als die lokalen Versicherungen. An den Grenzen und auch unterwegs hat niemand nach unserer Versicherung gefragt.


Strassenzustand, Kartenmaterial und GPS

In Kenia und auch Tansania sind praktisch alle Hauptstrecken geteert, aber der Zustand kann sehr unterschiedlich sein. Mit dem Wetter hatten wir Glück, denn wir hatten kaum Regen unterwegs und somit auch trockene Strassen und Pisten.

Wir benutzten die Ostafrika-GPS-Karte von Tracks4Africa. Auch dieses Mal haben wir damit gute Erfahrungen gemacht.
Auch die Karte von OpenStreetMap hatten wir wieder dabei, benutzten sie allerdings nicht. Diese gratis Karten sind für Garmin GPS-Geräte und wir haben damit bisher sehr gute Erfahrungen gemacht.

An Papierkarten hatten wir wieder die Karten von Nelles mit dabei. Fast immer haben wir aber mit dem GPS navigiert, so dass diese Karten nur als Übersicht dienten.


 
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