Botswana, Südafrika und Lesotho
21.09.-19.10.2013

 
Auf der siebten und letzten Etappe unserer Transafrikatour fuhren wir mit unserem Toyota von Livingstone/Zambia nach Kapstadt. In Botswana besuchten wir Kubu Island und die Central Kalahari. In Südafrika fuhren wir durch den Krüger Nationalpark. Danach machten wir einen Abstecher zu den Drakensbergen. Via Lesotho ging es weiter zum Endziel Kapstadt. Insgesamt war diese Etappe 5875 Kilometer lang.


Visum

Für Zambia bekommt man das Visum problemlos an der Grenze. Für Botswana, Lesotho und Südafrika benötigten wir als Schweizer kein Visum.


Carnet de Passages / Zoll

Dieses Zolldokument ist notwendig für die temporäre Einfuhr eines Fahrzeuges und wird in vielen aussereuropäischen Ländern verlangt. Man bekommt dieses Dokument beim Automobilclub (TCS, ADAC).
Das Carnet de Passages wird für die südafrikanische Zollunion verlangt. Zu dieser Union gehören die Staaten Südafrika, Namibia, Botswana, Swasiland und Lesotho. Das Carnet wird bei der Ein- und Ausreise in das Gebiet der Union gestempelt. Der Ein- und Ausreisestempel kann somit von unterschiedlichen Staaten sein.

Alle Grenzübergänge waren problemlos und sehr geordnet im Ablauf. Ausser die Kontrolle der Transit-Passagiere bei der Ankunft in Johannesburg. Die ganze Transferzeit von fast zwei Stunden verbrachten wir in der Warteschlange in einem unfreundlichen Gang im windigen kalten Durchzug.

Für die Road Tax bezahlten wir in Botswana 300 Rand und in Lesotho 30 Rand.


Autoversicherung

Für Zambia hatten wir noch die Versicherung von der letzten Reise (310 Kwacha für 6 Monate). Für Botswana und Südafrika ist die Versicherung im Treibstoffpreis enthalten.


Strassenzustand, Kartenmaterial und GPS

Die Hauptstrassen sind durchwegs geteert und in gutem bis sehr gutem Zustand, so dass man schnell voran kommt und auch die Fahrzeit gut einschätzen kann.

Auch dieses Mal benutzten wir die GPS-Karten von Tracks4Africa und waren wieder sehr zufrieden damit.

An Papierkarten hatten wir die Reiseknowhow Karten Südafrika und Südafrika Kapregion dabei. Fast immer haben wir mit dem GPS navigiert, so dass uns die Papierkarten nur zur Routenplanung und als Übersicht dienten.


Containerverschiffung von Kapstadt nach Rotterdam

Nach dieser Reise haben wir unseren Toyota wieder nachhause geschickt. Alles wurde professionell durch Duncan von African Overlanders organisiert. African Overlanders verschifft Autos und Motorräder von und nach Südafrika. Zudem haben sie auch ein Langzeit-Parking wo man sein Fahrzeug bis zur nächsten Reise parken kann.
Mit dem Service waren wir sehr zufrieden. Alles was wir zu tun hatten, war unser Auto bei ihm stehen zu lassen. Die ganzen Formalitäten hat Duncan für uns erledigt.

 
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