Reiseroute und Länder-Infos - unterwegs auf der Weltreise 2018

Unsere Weltreise haben wir im Mai 2017 begonnen und waren schon 231 Tage unterwegs. Den Jahreswechsel haben wir im Sultanat Oman verbracht. Im Jahr 2018 möchten wir noch mehr Interessantes sehen und erleben. Danach waren wir in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Für kurze Zeit waren wir in der Schweiz und haben unsere Verwandten und Bekannten besucht. Auch der Leistenbruch von Tobias wurde erfolgreich operiert. Und ein paar Formalitäten haben wir ebenfalls erledigt. Nachdem in Dubai unser Auto nach dem Kabelbrand repariert war, sind wir mit der Fähre nach Bandar Abbas gefahren und haben anschliessend den Osten des Irans bereist. In zwei Tagen sind wir im Transit durch Turkmenistan gefahren. Aktuell sind wir in Usbekistan unterwegs. Weiter geht es dann durch Tadschikistan, Kirgistan, Kasachstan in die Mongolei. Vor dem sibirischen Winter planen wir in Russland den Baikalsee anzusehen und bis Wladiwostok zu reisen und mit der Fähre nach Südkorea zu fahren. Anfangs 2019 steht Japan auf der Wunschliste. Wohin es nach Japan geht, wissen wir momentan noch nicht.

Die Tages-Etappen sowie die Koordinaten unserer Übernachtungsplätze lassen sich als Google-Earth kmz-Datei "downloaden" durch Anklicken der Karten der jeweiligen Länder.

Die nachfolgenden Infos über die Länder erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Korrektheit.
Die Infos waren zum Zeitpunkt aktuell, als wir die einzelnen Länder bereisten.


geplante Reiseroute 2018




Sultanat Oman (24.11.-16.01.2018)

Anmerkung: wegen besserer Übersichtlichkeit sind die Infos und die gesamte Reiseroute vom Oman unter beiden Jahren 2017 und 2018 zu finden.
  • Reisedauer: 54 Tage.
  • Reisestrecke: 4926 km.
  • Währung: Rial Omani, 1 EUR = 0.45 OMR, 1 CHF = 0.38 OMR (Stand November 2017). Ein Rial wird unterteilt in 1000 Baisa, also ein halber Rial sind 500 Baisa.
  • Geldwechsel: überall hat es Geldautomaten, es gibt aber auch noch Wechselstuben. In den meisten Geschäften kann mit Kreditkarte bezahlt werden.
  • Versicherung: an der Grenze abschliessen (ca. 80 EUR für 90 Tage).
  • Preis Liter Diesel: Ende 2017 0.219 Rial (ca. 0.48 Euro oder 0.57 CHF), kann meist mit Kreditkarte bezahlt werden.
    Anfangs 2018 kostet der Liter Diesel 0.230 Rial, wahrscheinlich weil alle mehr verdienen...
  • Gas LPG: (wir mussten nicht nachtanken im Oman)
  • Preisniveau: eher hoch, insbesondere für die vielen importierten Produkte.
  • Strassenzustand: Teerstrassen sind sehr gut, Pisten eher schlecht.
  • Übernachtung: man darf überall campieren, daher sehr einfach, einen Platz zu finden.
  • Sicherheit: sehr sicher, wir haben uns nie bedroht gefühlt.
  • Visum: ja, wird an der Grenze ausgestellt. Das Visum kann einmal um 30 Tage verlängert werden.
  • Zolldokumente Fahrzeug: kein Carnet de Passage notwendig.
  • Navigation: im Fahrzeug die Gratis-Version der App Navigator. Navigator hat öfters Probleme Routen zu berechnen ("Route nicht gefunden"). Für Stadt-Besichtigungen die App Maps.Me, welche eine besser lesbare Darstellung hat.
  • SIM-Karte: sehr teuer (Ooredoo), 10 GB / 24 Rial / 53 EUR, 6 GB / 16 Rial / 35 EUR.



Vereinigte Arabische Emirate VAE (17.01-09.02. und 12.03.-18.03.2018)
  • Reisedauer: 24 + 7 Tage (unterbrochen durch Heimaturlaub).
  • Reisestrecke: 917 km.
  • Währung: Dirham, 1 EUR = 4.15 AED, 1 CHF = 3.68 AED (Stand Januar 2018).
  • Geldwechsel: überall hat es Geldautomaten, es gibt auch noch Wechselstuben. Die Schweizer Postcard wurde nur an wenigen Geldautomaten akzeptiert, z.B. HSBC oder Dubai Islamic Bank. Fast überall kann mit Kreditkarte bezahlt werden.
  • Versicherung: an der Grenze abschliessen (ca. 190 EUR für 90 Tage). Wir wurden nie kontrolliert, aber man hört, dass eine fehlende Versicherung bei Kontrollen Probleme macht.
  • Preis Liter Diesel: Februar 2018 2.49 Dirham (ca. 0.56 Euro oder 0.66 CHF), kann meist mit Kreditkarte bezahlt werden.
  • Gas LPG: (wir mussten nicht nachtanken)
  • Preisniveau:ziemlich hoch, Produkte aus VAE waren z.T. im Oman günstiger.
  • Strassenzustand: Teerstrassen sind sehr gut, haben aber meist zu viele parallele Spuren...
  • Übernachtung: (noch unterwegs)
  • Übernachtung: innerhalb der grossen Städte ist es schwierig einen Stellplatz zum Übernachten zu finden.
  • Sicherheit: sehr sicher, wir haben uns nie bedroht gefühlt.
  • Visum: keines notwendig für EU und Schweizer Bürger, Ausreisegebühr an Strassengrenzen 35 Dirham.
  • Zolldokumente Fahrzeug: Carnet de Passage notwendig.
  • Navigation: im Fahrzeug die Gratis-Version der App Navigator. Navigator hat öfters Probleme Routen zu berechnen ("Route nicht gefunden"). Für Stadt-Besichtigungen die App Maps.Me, welche eine besser lesbare Darstellung hat.
  • SIM-Karte: sehr teuer (Etisalat), z.B. 6 GB / 315 Dirham / 70 EUR.



Islamische Republik Iran (19.03.-31.03.2018)
  • Reisedauer: 13 Tage.
  • Reisestrecke: 1808 km.
  • Währung: Rial, 1 EUR = 58'000 IRR (Stand März 2018). Im Vergleich Oktober 2017: 1 EUR = 46'000 IRR. Im Alltag wird in Tuman gerechnet: 1 Tuman = 10 Rial, also eine Null weniger.
  • Geldwechsel: Wechselstuben (EUR, USD, manchmal CHF). In Banken ist es kompliziert und langwierig. Nicht-iranische Kreditkarten werden nicht akzeptiert.
  • Versicherung: wegen Feiertagen waren alle Büros geschlossen, wir sind dann ohne Versicherung weiter gereist.
  • Preis Liter Diesel: 6'000 IRR (ca. 0.10 EUR).
  • Gas LPG: Keine Tankstelle gefunden wo wir unsere Gastankflasche auffüllen konnten (nicht intensiv danach gesucht).
  • Preisniveau: günstig.
  • Strassenzustand: gut, aber schlechter als im Westen des Landes, weniger Autobahn-ähnliche Strassen als im Westen.
  • Übernachtung: relativ einfach, wir haben meist in Städten auf Parkplätzen oder in Wohnquartieren übernachtet.
  • Sicherheit: sicher, wir haben uns nie irgendwie bedroht gefühlt.
  • Visum: wird benötigt und muss mit einer sog. Referenznummer beantragt werden. Das Visum kann verlängert werden.
  • Zolldokumente Fahrzeug: Carnet de Passage notwendig.
  • Navigation: im Fahrzeug die Gratis-Version der App Navigator. Navigator hat öfters Probleme Routen zu berechnen ("Route nicht gefunden"). Für Stadt-Besichtigungen die App Maps.Me, welche eine besser lesbare Darstellung hat. Beide Apps zeigen viele Orte nur in Farsi an, was die Orientierung sehr erschwert. Die Route muss deshalb immer mit mehreren Karten überprüft werden. Google Maps Satellit hilft ebenfalls, Streetview gibt es nicht.
  • SIM-Karte: sehr günstig (MTC Irancell), z.B. 3 GB / 150'000 Rial / 2.60 EUR. Zudem meist gutes und schnelles Netz.



Turkmenistan (01.04.-02.04.2018)
  • Reisedauer: 2 Tage.
  • Reisestrecke: 550 km.
  • Währung: Manat (TMT).
  • Geldwechsel: An der Grenze (in nicht-offiziellen Wechselstuben).
  • Versicherung: "all inclusive" bei den Gebühren (Versicherung 50 USD), wird automatisch an der Grenze abgeschlossen.
  • Preis Liter Diesel: 1.35 Manat (ca. 0.10 EUR). Wobei wir bei der Einreise noch eine "compensation for fuel cost" von 48 USD bezahlen mussten. Somit hat uns der Liter Diesel schlussendlich etwa 0.40 EUR gekostet.
  • Gas LPG: keine Tankstelle gesucht/gefunden.
  • Preisniveau: Restaurants günstig, ansonsten können wir keine Angaben machen.
  • Strassenzustand: eher schlecht. Viele Baustellen an welchen nicht gearbeitet wird.
  • Übernachtung: wir haben an Truckstops mit Restaurant übernachtet.
  • Sicherheit: es ist viel Polizei und Militär sichtbar, bedroht haben wir uns nicht gefühlt.
  • Visum: wird benötigt, falls das Visum überhaupt bewilligt wird, ist es nur für 3-5 Tage Transit gültig. Das genaue Einreisedatum muss zum voraus bekannt gegeben werden. Das Visum für das Land vor und nach Turkmenistan muss im Pass vorhanden sein (Iran und Usbekistan). Wir haben aus der Schweiz nach vier Wochen und vielen Telefonaten (Telefonkosten ca. CHF 85) das offizielle Einladungsschreiben bekommen, mit welchem wir an der Grenze problemlos das Visum erhalten haben. Kosten an der Grenze 55 USD pro Person (in der Schweiz wären es 55 Euro gewesen).
  • Zolldokumente Fahrzeug: Carnet de Passage eigentlich nicht notwendig, aber unseres wurde korrekt abgestempelt. Auch alle LKW-Fahrer an der Grenze hatten ein Carnet.
  • Navigation: im Fahrzeug die Gratis-Version der App Navigator. Navigator hat öfters Probleme Routen zu berechnen ("Route nicht gefunden").
  • SIM-Karte: Roaming möglich, wir haben keine SIM benötigt.



Usbekistan (03.04.-??.04.2018)
  • Reisedauer: (noch unterwegs)
  • Reisestrecke: (noch unterwegs)
  • Währung: Usbekister Som (UZS), 1 EUR = 9880 Som.
  • Geldwechsel: Auf der Bank in Buchara bessere Kurse als an der Grenze. Seit kurzem wurden Gesetze geändert, so dass usbekische Privatpersonen auch Devisen wechseln dürfen. Seither gibt es den Schwarzmarkt-Geldwechsel eigentlichh nicht mehr.
  • Versicherung: an der Grenze abschliessen (70'000 Som für 30 Tage).
  • Preis Liter Diesel: (noch unterwegs)
  • Gas LPG: (noch unterwegs)
  • Preisniveau: (noch unterwegs)
  • Strassenzustand: (noch unterwegs)
  • Übernachtung: (noch unterwegs)
  • Sicherheit: (noch unterwegs)
  • Visum: wird benötigt, wir hatten unseres in Dubai besorgt.
  • Zolldokumente Fahrzeug: Carnet de Passage nicht notwendig. Es scheint so, dass die Beamten an der Grenze nicht alle den gleichen Wissenstand haben, da z.B. eine Beamtin unbedingt wollte, dass wir einen Stempel im Carnet haben.
  • Navigation: im Fahrzeug die Gratis-Version der App Navigator. Navigator hat öfters Probleme Routen zu berechnen ("Route nicht gefunden"). Für Stadt-Besichtigungen die App Maps.Me, welche eine besser lesbare Darstellung hat.
  • SIM-Karte: von Ucell, 4 GB für 25 USD oder 200'000 Som.