Kanada - Yukon und British Columbia
20 Tage - 16.08.-04.09.2026 - Distanz ca. 3080 km
Burwash Landing - Whitehorse - Swift River - Cassiar Highway - Hazelton - Fraser Lake - Prince George - Quesnel - Cache Creek - Chilliwack - Vancouver

Wir hofften, dass der Alaska-Highway in Kanada in besseren Zustand ist als in Alaska. Jedoch wird die Strasse in Kanada noch schlechter. Es hat Schlaglöcher und auch immer wieder Schotterpisten-Abschnitte.

Es macht den Anschein, als ob Kanada kein allzu grosses Interesse an dieser Verbindungsstrasse der USA zu deren etwas abgelegenen Bundesstaat Alaska hat.

Trotz schlechter Strasse fahren wir heute 325 Kilometer, da es praktisch keine einigermassen schöne Übernachtungsplätze hat.
 
In Burwash Landing übernachten wir auf dem Parkplatz des Kluane Museums. Die Kluane sind ein indigenes Volk, in Kanada auch "First Nation" genannt. Der früher übliche Begriff "Indianer" soll ja heute nicht mehr verwendet werden.

Beim Blick aus unserem Fenster erschrecken wir am Anfang immer wieder wegen dem Bulldozer hinter unserem Auto.
 
Der Ort ist relativ klein. Die Häuser sehen einfach aus. Es hat auch viele, die sehr vernachlässigt aussehen.
 
Am Ufer des 70 km langen Kluane Lakes vergammeln ein paar alte Schiffe. Etwas daneben steht recht windschief ein Billardtisch.

Auch Sina findet etwas Interessantes, ein grosses Teil eines Elchgeweihs.
 
 
Vor der Weiterfahrt besichtigt Tobias das Kluane Museum. Hier sind alle Wildtiere Kanadas vom Eichhörnchen bis zum Eisbär in ausgestopfter Form zu sehen.

Beeindruckend ist der Abdruck einer Wolfspfote, praktisch gleich gross wie eine Menschenhand.

Daneben sind auch ein paar traditionelle Kleidungsstücke der First Nations ausgestellt.
 
 
Auch Hunde mussten früher hart arbeiten und Gepäck herumschleppen. Die First Nations hatten keine Pferde. Erst 1890 kamen mit den goldsuchenden Einwanderer Pferde in diese Gegend.

Eine Strasse, der Alaska-Highway, wurde erst 1942 durchgehend eröffnet.
 
In Whitehorse bleiben wir ganze vier Nächte, was schon fast ein Rekord ist.

Quer über den Campground trabt ein Fuchs vorbei. Sina hat davon nichts mitbekommen.

Die vor sechs Wochen blühenden Wildrosen sind inzwischen Hagebutten.
 
Wir haben hier einiges vor. Monika will zum Zahnarzt, da ihr schon vor längerer Zeit eine Krone abgebrochen ist. Onkel Benz muss in die Werkstatt, ein Ölwechsel ist überfällig. Und ein ganzer Berg Wäsche muss in der Laundry gewaschen werden. Da es in der Laundry WiFi hat, werden Smartphones und Tablets aktualisiert.

Nach ein paar Versuchen, wird der Zahnarzt-Besuch abgeblasen. Ist wohl besser, den Zahn zu Hause reparieren zu lassen.

Für ausgedehnte Spaziergänge bei sonnigem Wetter bleibt doch noch Zeit.
 
In einer Freightliner Werkstatt wird der Ölwechsel gemacht. Freightliner gehört auch zum Daimler-Konzern, was die Ersatzteil-Beschaffung (neuer Ölfilter) einfacher macht.

Während Onkel Benz auf dem Operationstisch liegt, vertreiben sich Monika und Sina die Zeit in der Lounge der Werkstatt mit Such-Spielen.
 
Während Monika beim Einkaufen ist, gehen Tobias und Sina Diesel tanken. Wie immer ist das auch ein Such-Spiel, da die Dieselpreise an den Tankstellen recht unterschiedlich sein können. Zudem wird der Diesel-Preis in der Regel nicht gross angezeigt, man muss schon direkt an der Zapfsäule nachsehen.

Aber diesmal ist das Tanken ein Volltreffer: bei 370 Liter Diesel gibt es Mengenrabatt und als Zugabe sogar noch ein Icecream.
 
Heute fahren wir ein Teilstück, auf dem wir schon auf dem Hinweg gefahren sind.

Beim kleinen Swift River übernachten wir auf einer grossen Schotterwiese neben dem Highway.
 
Am Anfang sind wir ganz alleine auf der grossen Wiese. Wir nutzen das aus und Sina darf seit längerer Zeit wieder mal mit ihrer geliebten Quietschkugel spielen.

Am späten Nachmittag kommen ein paar weitere Wohnmobile dazu, aber mit dem in Kanada üblichen groooossen Abstand zum Nachbarn.
 


Ein kurzes Stück kann man dem Swift River entlang gehen.

Klares Wasser im Fluss, grüne Nadelbäume und blauer Himmel, Bilderbuch-Kanada...
 
Damit wir nicht den gleichen Weg zurückfahren wie wir gekommen sind, haben wir uns für die Fahrt in Richtung Süden den Cassiar Highway ausgesucht.

Der Highway ist über 700 Kilometer lang und führt meist durch Wald ohne viele Ausblicke. Insgesamt gefällt uns diese lange Strecke nicht besonders.
 
Ein "grosses Highlight" auf der Strecke ist Jade City, ein winziger Ort mit ein paar wenigen Häusern. In zwei Shops werden Jade und andere Edelstein-Produkte verkauft. Einige Jade-Produkte werden lokal hergestellt, was auch gross gekennzeichnet ist. Andere Produkte sind Allerwelts-Produkte aus China oder von sonst wo. Überall im Ort liegen auch hier alte historische Geräte bzw. Schrott herum.

Für eine kurze Fahrpause finden wir das ganz ok. Gekauft haben wir aber nichts, das wären bei uns doch nur Staubfänger...
 
 
Nach 315 Kilometern nicht sehr abwechslungsreicher Fahrt bleiben wir am Ufer des Dease Lake auf dem Sawmill Point Campground. Der Platz kostet nichts. Wir finden einen relativ sonnigen Platz mit etwas Aussicht und genug Licht für unsere Bordbatterien.

Die Lage am See ist sehr schön, aber die Möglichkeiten für Spaziergänge sind beschränkt.
 
Im Wald entlang des Zufahrtsweges bewundern wir die vielen verschiedenen Pflanzen und Bäume. Ein paar getarnte sehr kleine Pilze erkennen wir zufällig erst auf den zweiten Blick.
 
Bei der Weiterfahrt erwischen wir einen Regentag. Die schon beschränkte Aussicht auf der Strecke wird noch mehr getrübt. Mögliche Stellplätze sind praktisch nur in Buchten am Strassenrand. Bei Cassiar Highway km 222 bzw. Meile 138 finden wir ein Plätzchen, wo wir vom Highway aus nicht gleich gesehen werden.

Alles ist nass und das Wasser steht überall. Die Regenhosen kommen wieder mal zum Einsatz zum Schutz vor Wasser von oben und dem hohen Gras. Tobias kommt heute nur gerade mal auf 3796 Schritte...
 
Bei Kitwanga ist der Cassiar Highway zu Ende. Die Gegend ist wieder etwas mehr bewohnt und auch mehr Autos sind unterwegs.

Am Strassenrand entdecken wir eine Tafel, dass man Bären auf den nächsten 13 km nicht füttern soll...
 
Eher zufällig entdecken wir den kleinen Ort Gitanyow. Hier stehen viele imposante Totem Pfähle, die meisten neueren Datums, aber auch ein paar ältere.
 
Die meisten Häuser im Ort sehen sehr unaufgeräumt aus. Im Garten lagern die Bewohner allen möglichen Schrott und die Fahrzeuge der letzte 50 Jahre.
 
In Hazelton wohnen wir auf dem sehr offenen Ksan Campground mit wunderbarer rundum Aussicht.

Das Wetter spielt mit, es ist recht warm und wir sind wieder einmal in kurzen Hosen unterwegs.
 
Entlang des Ufers vom Skeena River führt ein Weg ins Ortszentrum. Verteilt im Ort stehen ein paar ältere historische Häuser.

Gleich hinter dem Campground ist das Ksan Museum. Die Ksan gehören zu den First Nation. Wir verpassen die Öffnungszeiten knapp, können aber im Garten ein paar historische Gebäude und Totem Pfähle bewundern.
 
Im Ort hat es viele Infotafeln, auf welchen zu sehen ist, was früher hier alles los war.

Wo heute am Flussufer eine Promenade im Grünen ist, war um 1900 viel mehr Betrieb. Hier war die Anlegestelle für die Raddampfer, mit welchem hoffnungsvolle Goldsucher und Material transportiert wurde.
 
 
Unterwegs machen wir einen kleinen Zwischenstopp in Burns Lake.

Wir tanken ein paar Liter teuren Diesel, damit wir es noch zu einer hoffentlich günstigeren Tankstelle schaffen.

Und Sina darf in den Hundepark. Mitten im grossen Park steht einsam ein Hydrant. Für den Wassernapf oder die Bewässerung? Auch schweres Bergematerial für die Hinterlassenschaft der Hunde steht zur Verfügung...
 
Am Ufer des Fraser Lake finden wir den gratis White Swan Park, auf welchem man maximal zwei Tage bleiben darf.

Zufällig treffen sich hier drei europäische Reise-Lastwagen.
 
Direkt hinter dem Park führt die Eisenbahnlinie durch. Die typisch hupenden Züge sind nicht zu überhören.

Auf der Abend-Gassirunde führt Sina ihre One-Dog-Show vor...
 
In Quesnel stehen wir wieder mal auf einem Walmart-Parkplatz. Dunkle graue Wolken verheissen nichts Gutes. Aber das Unwetter bleibt aus. Als Ersatz ist eine wunderschön kitschige Abendstimmung zu sehen.
 
Am Cariboo Highway bei 108 Mile Ranch besuchen wir die Heritage Site. Ein paar historische Häuser samt Inneneinrichtung wurden hier wieder aufgebaut.

Natürlich sind auch verrostete historische Maschinen ausgestellt.



Erstaunlich ist, wie exakt die Holzbauten ohne Schrauben oder Nägel aufgebaut wurden.
 
 
Zu besichtigen sind unter anderem eine Schule und ein Laden, alles sauber aufgebaut und mit Original-Gegenständen dekoriert.
 
Ein äusserlich restaurierter Mack Holztransporter von 1962 steht in einer Halle. Die Reifen sind eher nicht mehr fahrtüchtig.

Erstaunlich oder eher erschreckend sind jeweils die Zimmer der damaligen Menschen. Schon beim blossen Anblick der Betten schmerzt schon der Rücken...
 
In Richtung Cache Creek fahren wir durch ein riesengrosses Waldbrand-Gebiet. Vor wenigen Tagen war die Strasse noch gesperrt.

Brandgeruch liegt in der Luft. Viele Häuser und Autos sind verbrannt. Wir sehen ein grosses Zeltlager, wo die Obdachlosen untergebracht sind. Andere wohnen im Wohnwagen neben ihren abgebrannten Häusern.
 
Bei Cache Creek verändert sich plötzlich die Landschaft. War es davor Wald, Bäume und nochmals Wald, so fühlen wir uns nun fast in eine Halbwüste versetzt.

Wirklich grün ist es nur dort, wo landwirtschaftlich bewässert wird.
 
Am Ufer des einsamen Barnes Lake machen wir einen Tag Fahrpause. Es ist sehr trocken und die Landschaft ist gelb-braun.

Sina tritt auch bald in einen kleinen versteckten Kaktus und bleibt mit erhobener Pfote stehen. Der Stachel kann leicht entfernt werden. Immer wieder erstaunlich, was so eine Hundepfote aushalten kann, Stacheln, spitze Steine, Vollbremsung auf Asphalt...

Ob es Klapperschlangen hat? Unterwegs sind wir daher eher auf Wegen und Pfaden.
 
Die grosse Mondfinsternis verpassen wir wegen Zeitumrechnungs- und Zeitzonen-Fehler leider. Vom Schatten sehen wir nur noch einen winzigen Teil. Danach ist der Vollmond wieder in voller Pracht zu sehen.
 
Da wir schon etwas abseits von Trans-Canada Highway sind, wählen wir spontan eine andere Route, von Cache Creek quer durch nach Merrit. Das ist eine gute Wahl, die Strasse ist gut und die Landschaft sehr interessant. Zudem ist die Strasse ab Merrit richtungsgetrennt, was der Trans-Canada Highway nicht ist. Das ist ein viel entspannteres Fahren.

Plötzlich sehen wir einen enorm grossen Damm aus Sand und wissen nicht, was das ist. Wir haben sogar Netz und googeln. Es ist die Highland Valley Copper Mine, die grösste Kupfermine Kanadas.

Der Damm staut einen grossen "See" mit nicht ungiftigem Aushub an.
 
Angeknapperte Berge sind zu sehen. Was wir erst mit Google Satellit sehen, sind mehrere hundert Meter tiefe ausgebaggerte Krater hinter diesen sichtbaren Bergen.
 
Wir kommen spürbar und sichtbar in dichter bewohnte Gegenden.

Der Verkehr nimmt zu. Ein Rastplatz ist sehr gut besucht und es wird sogar Fastfood angeboten. Wir gönnen uns ein Icecream einer bekannten Marke, uns überzeugt es jedoch nicht...
 
Bevor wir uns in die Grossstadt Vancouver wagen, machen wir noch einen Tag Pause bei Chilliwack auf dem Vedder River Campground. Es hat noch einige freie Plätze. So wie es aussieht, sind auch ein paar Dauercamper auf dem Platz.

Gleich um den Campground hat es diverse Wege für ausgedehnte Gassirunden im Schatten mit Bademöglichkeiten im glasklaren Fluss. Es ist sehr warm, wir sind in kurzen Hosen unterwegs. Die Einheimischen baden im Fluss.

Auf dem Weg nach Vancouver machen wir noch einen Stopp zum Einkaufen und Wäsche waschen.
 
 
Die Fahrt nach und in Vancouver ist relativ entspannt. Etwas Nerven braucht es, als wir eine Abfahrt verpassen und das Navi uns durch Quartierstrassen leitet.

In der Stadt haben wir nur einen einzigen möglichen Übernachtungsplatz gefunden. Der zentral gelegene Parkplatz beim Devonian Harbour Park. Hier ist Übernachten nicht ausdrücklich verboten.

Am Parkautomaten können wir ein Parkticket lösen, gültig bis morgen früh um 6 Uhr. Auf dem Platz wird sehr fleissig kontrolliert, ob bezahlt wurde. An einigen Autos klebt schon ein Ticket an der Windschutzscheibe.
 
Es ist schon Nachmittag und wir machen uns gleich zu Fuss auf den Weg in die City.

Nach der langen Zeit, die wir in der Natur verbracht haben, ist es etwas seltsam, wieder in der grossen belebten Stadt unter so vielen Menschen zu sein.
 
Abgesehen von den Hauptverkehrsachsen sind die Strassen üppig begrünt. Mit den vielen grossen Bäumen meint man im Wald zu sein.


Unser erstes Ziel sind die lachenden Figuren "A-maze-ing Laughter".
 
 
Auf dem Rückweg gehen wir wieder mal in ein Restaurant. Tobias hat Fish and Chips, Monika einen Burger.

Eigentlich als Vorspeise haben wir uns nochmals an das kanadische Nationalgericht, die Poutine, gewagt. Anders als in Toronto (siehe diese Website Kapitel "Ontario"), sieht die Poutine hier viel besser aus und schmeckt auch sehr gut. Es sind Pommes mit etwas Bratensosse und geschmolzenem Käse.

Vielleicht probieren wir zu Hause mal ein Raclette mit feiner Bratensosse?
 
Im Park neben dem wir "wohnen", hat es einen Hundepark. Der ist nicht so schön wie die, welche wir bisher gesehen haben. Er ist kaum eingezäunt und mit drohenden Tafeln versehen.

Eine Strafe bis zu 10'000 Dollar, wenn man das Häufchen nicht wegräumt.

Hundebesitzer müssen die von ihren Hunden gegrabenen Löcher wieder zu machen...
 
Am nächsten Morgen um 6 Uhr erneuert Tobias das Parkticket. Dieses Mal bequem vom Bett aus mit der App. Mit der App kann sogar eine längere Parkdauer als nur 12 Stunden gebucht werden.

Trickreich war es, die App zum Laufen zu bringen. Es kam immer die Meldung, dass keine Internetverbindung vorhanden wäre. Tobias als ehemaliger Software-Supporter mit viel Intuition fand die Lösung: VPN via kanadischen Server aktivieren und schon erkennt die App das Internet!
 
Wir machen einen grossen Rundgang durch Downtown Vancouver. Es hat reihenweise Shops mit edlen teuren Markenartikeln.

Immer wieder wird unsere Hündin Sina bewundert und viele fragen, ob sie sie mal streicheln dürfen. It's a girl. Mixed breed Bearnese Mountain Dog Border Collie...
 
Vancouver ist eine Velostadt. Überall gibt es Mietvelos. Aber das kommt für uns mit Sina nicht infrage...
 
Wir schauen auch kurz in das Altstadt-Viertel Gastown rein. Unter Altstadt verstehen Europäer etwas anderes. Es hat viel Touristen und ebenso viele Souvenirshops.

Vor der berühmten Dampfuhr (Steam Clock) versammeln sich die Touristen zum Fotoshooting.
 
Interessant ist der Canada Place, eigentlich ein Hafen, wo die Kreuzfahrtschiffe anlegen. Drei grosse Schiffe sind da, als wir den Rundgang machen.

Auf ein bayrisches Weissbier verzichten wir...
 
Bei den Schiffen ist einiges los. Es wird be- und entladen, Waren und Passagiere.

Auf dem Disney-Schiff lernen die Passagiere gerade wie die Rettungsboote funktionieren.
 
Die Schiffe sind sehr gross. Die vielen Balkone wirken auf uns nicht gerade einladend.


An einem Schiff wird vor der Abfahrt noch schnell frisch gemalt. Auf dem Disney-Schiff ist Goofy am Rostflecken überpinseln.
 
 
Auf der anderen Seite vom Wasser ist North-Vancouver zu sehen.

Auch einen grossen Containerhafen hat es sozusagen mitten in der Stadt.
 
Schon auf dem Rückweg kommen wir an der belebten Seaplane Base vorbei. Die Wasserflugzeuge starten und landen ohne Unterbruch.
 
Der Yachthafen ist sehr gross und die Yachten ebenso. Eine ist grösser als die andere und an der Motorleistung wird nicht gespart.
 
Sehr interessant finden wir die viele Hochhäuser. Die schon etwas älteren haben rechteckig quadratisch praktische Formen. Die neueren Hochhäuser hingegen sehr extravagante Formen.

Auf einem wachsen auf dem Dach sogar ein paar Bäume.
 
 
Nach dem anstrengenden Rundgang durch die Stadt gönnen wir uns ein feines malaysisches Nachtessen.
 
Wir merken, dass der Sommer so langsam vorbei ist. Es wird schon viel früher dunkel.

Dafür können wir auf der Abend-Gassirunde Vancouver Downtown bei Nacht bewundern.
 
Ursprünglich wollten wir die diesjährige Reise in Vancouver beenden. Geplant war, dass wir im 2027 unsere Reise fortsetzen und in den USA zurück an die Ostküste fahren. Inzwischen haben wir aber umgeplant und wollen unsere Kanada- und USA-Reise schon dieses Jahr beenden. Der Hauptgrund für diese Änderung ist das Klima. Im Sommer ist es uns dreien in den USA klimatisch einfach zu heiss. Unseren Onkel Benz wollen wir Ende 2026 von Baltimore zurück verschiffen nach Hamburg.

Also verlassen wir Vancouver und Kanada in Richtung USA. Da wir noch ein paar kanadische Dollars haben, tauschen wir diese vor der Grenze gegen ein paar Liter Diesel ein. Es ist der absolut höchste Literpreis auf unserer Reise, aber beim Zurückwechseln der kanadischen Dollars hätten wir sicher auch einen Verlust gehabt.
 
Ein paar Kilometer weiter erreichen wir schon die Grenze Kanada-USA. Die Abfertigung geht rasend schnell.

Was wir in den USA machen wollen und wie lange?
Waffen oder Drogen dabei?
Zwei Beamte gehen ums Fahrzeug.
Nice truck.
Have a safe journey!

Und schon geht unsere Reise weiter in den USA.