Kanada - New Brunswick und Quebec
11.04.-19.04.2026 - Distanz ca. 1200 km
Moncton - Cocagne - Neguac - Amqui - La Pocatiere - Montreal/Candiac

In Moncton besuchen wir den riesigen Bass Pro Outdoor Shop. Hier gibt es alles was mit Outdoor zu tun hat. Schon auf dem Parkplatz sind Motorboote in allen Grössen ausgestellt. Innen gibt es jede Menge Bekleidung.
 
Da es immer noch sehr kalt ist, kauft sich Tobias ein dickes warmes Flanellhemd. Wir wollen ein Bärenspray kaufen um allfällig angreifende Bären abzuwehren. Dazu muss man aber einen Ausweis haben, in dem die Wohnadresse ersichtlich ist. In unseren Schweizer IDs und Pässen ist aber keine Adresse enthalten und wir dürfen keinen Spray kaufen.

In mehreren Regalen werden Angeln zum Verkauf angeboten. Mit Jagdgewehren ist die Auswahl genau so gross. Um die Jagdbeute zu verarbeiten, gibt es Fleischwölfe in allen Grössen.
 
 
Sina wird in der Tierabteilung fündig und beschnuppert alles.

Für die Kinder gibt es passendes Spielzeug, wie z.B. Barbecue Grills mit authentischem Raucheffekt. Spielzeug Gewehre sind natürlich auch zu haben.
 
Wieder bei einem Trail finden wir unseren Übernachtungsplatz.

Die Pfade im Wald wären ganz schön. Aber speziell auf den Wegen liegt noch dickes spiegelglattes Eis. Es macht nicht so richtig Spass, hier zu spazieren.

Immer wieder finden wir noch Weihnachtsschmuck, so auch hier im Wald eine Tanne mit silbernen Kugeln. Oft hat es um die Häuser Weihnachtsschmuck, wahrscheinlich war es noch zu kalt um diesen wieder zu demontieren.
 
 
In Cocagne übernachten wir an der Marina. Auf dem Wasser treibt auch hier noch Eis. Wir sind den ganzen Tag alleine.

Als wir am nächsten Morgen losfahren wollen, hält ein Truck mit vier Männern neben uns. Einer sagt, dass dies hier Privatgrund sei und wir hier nicht sein dürfen. Er droht sogar mit Polizei. Es ist aber weit und breit keine Tafel zu sehen, mit Privatgrund oder Übernachtungs-Verbot. Wir sind schon startbereit. Zwei Minuten später wären wir schon weg gewesen...
 
Unterwegs stoppen wir bei einer Laundry und waschen und trocknen unsere Wäsche. Unsere Waschmaschine haben wir nicht mitgenommen, denn so eine Wäscherei ist praktischer als selbst bei nasskaltem Wetter zu waschen.
 
Bei einem Supermarkt-Parkplatz sind wir erstaunt über die riesigen schmutzigen Schneeberge, die noch herumliegen.
 
Bei Neguac finden wir einen Platz auf einer Insel bei einem Leuchtturm. Es sieht noch sehr winterlich aus. Schnee überall, sogar auf der Zufahrtsstrasse.
 
Es ist ein schöner Platz und wir bleiben zwei Nächte. Der erste Tag ist etwas trübe, aber am zweiten Tag scheint sogar die Sonne ab und zu.
 
Durch ein Tal geht es etwas höher in eine gebirgigere Region. In Amqui beim Rathaus ist ein offizieller Platz wo man eine Nacht übernachten darf. Zu dieser Jahreszeit ist noch nichts los und wir sind ganz alleine. Nebenan hat einen Hundepark, aber der ist noch tief verschneit.
 
Auf dem Werkhof der Stadt stehen die Schneepflüge noch einsatzbereit da.





Auf der anderen Flussseite hat es einen kleinen Park, gut für einen Hunde-Spaziergang. Der Schnee ist aber noch sehr hoch und Sina versinkt immer wieder im Tiefschnee.
 
 
Wir fahren ein gutes Stück weiter nach Westen. In La Pocatiere übernachten wir auf dem Parkplatz beim Walmart. Alles ist nass und matschig, dazu ist es regnerisch und kalt. Nicht gerade einladend.



Tobias geht mit Sina den Montagne du College erkunden. Die Pfade auf den Berg sind unwegsam, steil, verschneit und eisig. Aaaaaber abenteuerlich und interessant. Und gemäss Monika auch recht gefährlich, wenn Tobias und Sina dort alleine unterwegs sind.
 
 
Auf der Weiterfahrt in Richtung Montreal erleben wir ein ganz unterschiedliches Klima. Mit 370 km ist es für uns eine eher lange Etappe. Ein erster Rastplatz ist noch winterlich verschneit. Bei einem Rastplatz bei Montreal ist es für uns zum ersten Mal frühlingshaft warm. Sina scheint die Sonne und die grüne Wiese zu geniessen.
 
Auch in Candiac bei Montreal übernachten wir bei einem Walmart. Zum ersten Mal sind wir nicht ganz alleine, auch ein paar kanadische Camper übernachten hier.
 
Ganz in der Nähe hat es einen schönen Park mit Spielplatz. Hunde dürfen auch mit, wenn sie an der Leine sind. Die Umgebung ist eher ein Villen-Viertel. Die Häuser sind gross und gepflegt und haben schöne Gärten.

Weiter geht es in eine der grösseren Provinzen Kanadas, nach Ontario.