Kanada - Nova Scotia
31.03.-11.04.2026 - Distanz ca. 1300 km
Halifax - Musquodoboit Harbour - Port Bickerton - Mulgrave - Cabot Trail/Cape Breton - Inverness - Debert - Moncton

Wir haben uns entschieden, noch eine "kleine" Rundfahrt durch den Osten von Nova Scotia zu machen. Auf dieser kleinen Rundfahrt haben wir dann 1200 km abgespult.

Für die erste Etappe haben wir absichtlich eine kurze Strecke gewählt. Es ist ja der erste Tag und die erste Nacht im Onkel Benz nach sehr langer Zeit. Wir finden einen Platz in Musquodoboit Harbour an einem Parkplatz vor einem Trail (Wanderweg). Es regnet und es ist ziemlich feucht und matschig.

Hier braucht die Abwasserpumpe nochmals einen Faustschlag, damit sie wieder abstellt.
 
Tobias macht mit Sina eine kleine Runde auf dem Trail. Überall liegt noch Schnee und Eis. Auch ein See ist noch eisbedeckt. Auf dem schönen Pfad geht es oft durch Bäche, welche den Pfad überfluten.
 
 
Der nächste Platz beim Leuchtturm in Port Bickerton empfängt uns mit Sonnenschein und zum ersten Mal mit angenehmen Temperaturen.

Der Leuchtturm selbst ist nichts Besonderes, aber die Landschaft ist schön. Souvenirshop, Toiletten und Leuchtturm sind noch im Winterschlaf und sind geschlossen.

Die Pfade sind ziemlich unwegsam, zugewachsen, matschig, hervorstehende Wurzeln.
 
 
Der zweite Tag am Leuchtturm ist ein Regentag. Wir sind daher mehrheitlich drinnen.

Auf der Abend-Gassirunde gibt es noch Eisregen. Alle Pflanzen sind mit einer wunderbaren Eisschicht bedeckt.
 
In Mulgrave stoppen wir an einem Parkplatz an einer kleinen Promenade.

Unsere Übernachtungsplätze suchen wir mit der iOverlander App. Da sieht man gleich anhand der Beschreibungen und Fotos, was einem erwartet. An vielen schönen möglichen Plätzen stehen Schilder mit "no Camping" oder "no Overnight Parking".

Wenn es nach Essen riecht, ist Sina natürlich sofort mit dabei...
 
Es ist trotz Sonnenschein wieder sehr kalt und windig. Am Hafen liegt ein grosses Schiff. Windrad Rotoren werden umgeladen.

Typisch für Kanada sind die vielen Kirchen. In den meisten Orten hat es gleich mehrere Kirchen mit grossem Parkplatz.
 
Wir wollen den "weltberühmten" (kannten wir vorher auch nicht) Cabot Trail fahren. Das ist eine ca. 300 km lange Panoramastrasse auf der Kap Breton Insel.

Leider zeigt sich der Winter nochmals und sogar auf der Strasse liegt Schnee. Das Panorama kann man nur erahnen. Die Park- und Rastplätze sind alle noch geschlossen und der Schnee nicht geräumt. Ein Fähre die wir nehmen wollen, hat auch noch Winterschlaf. Wir müssen ein Stück zurück fahren und eine andere Route nehmen.
 
Unseren ausgewählten Platz bei Igonish erkunden wir erstmal zu Fuss im Tiefschnee, bevor wir ihn befahren.
 
Am nächsten Tag wollen wir beim Nationalpark Visitor Center gleich eine Jahreskarte kaufen. Dort soll es Wasser geben und wir könnten unsere Tanks auffüllen.

Aber daraus wird nichts. Alles ist auch noch im tiefsten Winterschlaf und geschlossen.

An einem kleinen Parkplatz stapfen wir durch den Schnee zum Meer und bewundern wir die grossen Wellen.

Der so bekannte Cabot Trail haut uns nicht vom Hocker, wir sind eher enttäuscht. Im Nationalpark ist alles noch geschlossen und mit Schnee bedeckt.
 
Die Krebs- und Lobster-Fischer sind wegen dem anhaltenden Winter noch nicht unterwegs. Die Fischerboote sind für den Winter bei den Häusern abgestellt.
 
Der heutige Übernachtungsplatz bei Capstick liegt eigentlich schön, aber alles ist nass und matschig.
 
Unterwegs machen wir einen Zwischenstopp am Hafen von Cheticamp. Sogar das Wetter macht mit, kalt aber sonnig, wir werden bescheiden...

 
Wir bewundern die bunten Fischerboote. Die Fischer bereiten die Krebsfallen vor und laden sie in das Boot.
 
In Inverness finden wir einen guten Platz oberhalb des Hafens mit Blick auf das Meer. Wir können gut spazieren gehen auf einem Holzsteg oder direkt am Strand.

Sina mag den Strand und liebt es dort herumzurennen. Am Strand liegen noch viele Eisblöcke herum.
 
 
Am Abend entdecken wir im Hafen einen beleuchteten Truck. Der Fahrer spricht mit uns und findet unser Reisefahrzeug genauso toll, wie wir seinen Truck toll finden.
 
Immer schön, ein Sonnenuntergang am Meer.
 
Am nächsten Morgen eine Überraschung: die tiefste gemessene Innentemperatur von nur 12.2 Grad. Es hat in der Nacht etwas geschneit und es ist bitterkalt. Wir lassen die Heizung in der Nacht nicht laufen, da die Wohnkabine gut isoliert ist.

Zum Glück kommt die Sonne und bis am Mittag ist der Schnee wieder weggetaut.
 
Bei Debert stehen wir wieder auf einem Parkplatz bei einem Trail. Der Trail macht eine grosse Runde durch den interessanten Wald.
 
Am nächsten Tag erkunden wir den Trail, ausnahmsweise mal bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein. Siehe Fotos, offene Jacke und ohne Mütze!



Weiter geht es in die Provinzen New Brunswick und Quebec.