Polen und Tschechien - April/Mai 2025 |
Im April und Mai 2025 waren wir für 6 Wochen in Polen unterwegs.
An 6 verschiedenen Orten hatten wir jeweils eine Ferienwohnung gemietet.
Auf dem Rückweg hatten wir noch für eine Woche eine Ferienwohnung in Prag.
- Zwischenhalt in Körbeldorf bei Pegnitz, Deutschland - Szczecin / Stettin, Polen - Grzybowo / Gribow, Polen - Ustka / Stolpmünde, Polen - Gdansk / Danzig, Polen - Ilawa / Deutach Eylau, Polen - Poznan / Posen, Polen - Praha / Prag, Tschechien |
Da wir nicht in einer Monster-Etappe nach Polen fahren wollten, machten wir einen 4-tägigen Zwischenhalt
in Körbeldorf bei Bayreuth.
Wir genossen die ländliche Umgebung und machten diverse kleinere Wanderungen.
Sina ist sogar über die Gitterstufen auf den Aussichtsturm gestiegen. Für Sina war das der teuerste Aufenthalt, 10 Euro pro Tag für ein willkommenes Haustier... Bis auf zwei Wohnungen mussten wir für Sina eine Extra-Reinigungsgebühr bezahlen. Wenn wir sehen, wie viele Haare Sina verliert, so ist das durchaus verständlich. |
Unser erster Stopp in Polen war in Szczecin/Stettin.
In einem älteren Haus hatten wir eine Ferienwohnung mit Aussicht in den Innenhof,
speziell im Bad konnten wir diese Aussicht geniessen.
Allerdings war die Wohnung auf der 4. Etage, ohne Lift, dafür mit über 100 Treppenstufen.
Die Unterkunft lag sehr zentral. Direkt gegenüber war ein grosser Park, ideal zum Spazierengehen. |
Gleich um die Ecke war auch die bekannte Westerplatte mit Ausblick auf den Fluss und Hafen.
Tagsüber recht belebt, aber am Abend sehr ruhig und entspannt.
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Der nächste Stopp an der Ostseeküste war in Grzybowo/Gribow, ein Nachbarort vom viel bekannteren Ferienort Kolobrzeg/Kolberg.
Hier hatten wir eine Wohnung in einem Neubau. Im Ort wir sehr viel gebaut, wie es aussieht meist Zweit- oder Ferienwohnungen. |
Dann war da ein sehr heisser Tag.
Für den Spaziergang mit Sina sind wir mit dem Auto in den etwas kühleren Kiefernwald gefahren.
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Oft waren wir natürlich am Strand, wo man endlos spazieren gehen kann.
Sina liebte es, durch den Sand zu spurten.
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Eigentlich hatte Sina ein eigenes Bett, zumindest für die Nacht...
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Ein weiterer Halt an der Ostsee war in Ustka/Stolpmünde.
Hier war die Wohnung zentral gelegen im bekannten Ferienort.
Es war noch Nebensaison und deshalb relativ ruhig im Ort und am Strand der Ostsee. |
An einem Tag war es ziemlich neblig und feucht, war aber auch ganz ok.
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An der Strandpromenade hatte es jede Menge Souvenir-Shops für Gross und Klein.
Fast jeden Abend gab es ein tolles Sonnenuntergang-Spektakel. |
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Auf der Weiterfahrt war der erste Stopp bei der ersten Autowaschanlage,
da die Vögel unser Auto mit ätzendem Vogelscheiss verschissen hatten.
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Die polnischen Autobahnen sind relativ neu oder sogar noch im Bau.
Wohl deshalb hat man an grosse Raststätten mit Platz im Überfluss gedacht.
Da brauchte es keine spezielle Hundeauslauffläche. |
Nächster Halt war in der Grossstadt Gdansk/Danzig.
Unsere Wohnung war in einem Neubau, gleich neben der historischen Danziger Werft wo unter der Anführung von Lech Walesa die Loslösung vom Sozialismus in Polen begann. |
In Danzig wurde oder wird immer noch sehr viel gebaut.
Es hatte komplette Neubau-Gebiete mit vielen modern aussehenden Häusern.
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Am Fluss bzw. am ehemaligen Hafengelände wurde die Neue Altstadt aus dem Boden gestampft.
Auf Google Street View kann man die Umgebung in unterschiedlichen Zeiten ansehen.
Was früher Hafen- oder Industriegelände war, ist heute die Neue Altstadt. Das ist ein ganzes Quartier, welches von der Optik her historisch aussieht, aber eben in den letzten Jahren komplett neu gebaut wurde. |
Am schönem Wetter am Feiertag-Wochenende waren geschätzt alle Menschen in Danzig unterwegs.
(danach war es wieder viel ruhiger und die Strassen fast menschenleer) |
Typisch für die polnischen Städte sind die grossen grünen Parks.
Die Bewohner haben es nicht weit bis zum nächsten Park, wo sie sich erholen können.
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Next Stopp Ilawa/Deutsch Eylau mitten in der Masurischen Seenplatte.
Hier hatten wir eine tolle Ferienwohnung direkt am See in einem Neubau. Die Wohnung war sehr gross und hatte einen sehr riesigen Balkon, den wir bei dem guten Wetter auch geniessen konnten. |
In der Überbauung hatte es viel Grünflächen, sodass wir mit Sina dort auch spielen konnten.
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An verschiedenen Orten konnten wir immer wieder tolle Graffitis entdecken und bewundern.
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Auf der Weiterfahrt nach Posen wieder eine der tollen grossen Autobahn-Raststätten.
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Unsere letzte Station in Polen war Poznan/Posen.
Auch hier war der nächste Park nicht weit und auch das Ufer des Flusses Warta. Am ersten Abend war am Fluss grosse Partystimmung. Die Studenten hatten sich in Gruppen am Ufer getroffen. |
Die schöne Altstadt beschränkt sich mehr oder weniger auf den Rathausplatz.
Ein paar Strassen weiter stehen renovationsbedürftige und meist unbewohnte Altbauten.
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Hier hatten wir einen der wenigen Regentage auf unserer Reise.
Unter einer Brücke mit bunten Graffitis hatten wir Schutz vor dem heftigsten Regen gesucht.
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Praha/Prag hatte uns positiv überrascht.
Die Stadt ist sehr schön, mit einer gut erhaltenen Altstadt, aber auch viele Neubauten.
Wir hatten eine Wohnung im interessanten Quartier Karlin.
Obwohl eigentlich mitten in der Stadt, waren die meisten Strassen begrünt. |
Immer wieder bewunderten wir die vorwiegend sehr gut erhaltenen Jungendstil Häuser.
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Und von überall war es nicht weit in den nächsten schattigen Park mit vielen
Spazierwegen und Sitzbänken.
Also auch ideal um mit Sina spazieren zu gehen.
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Einmal hatten wir uns selbst von der Wohnung ausgesperrt.
Schlüssel in der Wohnung, Wohnungstüre zu und wir draussen.
Zum Glück bemerkten wir das gleich und konnten die Verwaltung kontaktieren. Nach 90 langen Minuten war die Tür wieder aufgesperrt. |
Interessant waren die vielen sehr schön gestalteten Neubauten.
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Die berühmte Karlsbrücke war natürlich auch für uns ein Muss.
Auch Sina genoss die Aussicht auf die Stadt der 100 Türme.
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Die gut erhaltene schöne Altstadt hatte uns sehr gefallen.
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Eine etwas andere Gassi-Runde führte uns durch einen 304 m langen ehemaligen Eisenbahn-Tunnel.
Der Tunnel wurde umgestaltet und ist heute eine schnelle Verbindung von zwei Stadtteilen
für Fussgänger und Velofahrer.
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Immer wieder schön: entspannen unter schattigen Bäumen und die Umgebung beobachten.
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