Kanada - Manitoba und Saskatchewan
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Etwas ausserhalb von Winnipeg finden wir einen schönen Platz beim La Barriere Park.
Am Abend wird der Parkplatz voll. Es kommen viele indisch aussehende Männer und spielen bis zum Einbruch der Dunkelheit Cricket. |
Riesengrosse Traktoren sind unterwegs und bereiten die Felder für die neue Saison vor.
In der Umgebung hat es viele Pfade durch Wald und Wiesen. Das Wetter ist aussergewöhnlich warm und wir alle geniessen die Sonne. Doch immer noch sind einzelne Wege mit Schnee und Eis bedeckt oder matschig. Es ist zwar warm, aber viel Grün spriesst noch nicht. Auf den grossen Wiesen können wir mit Sina sogar mit dem neuen Ballwurf-Gerät spielen. |
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Auf der Weiterfahrt in Richtung Brandon kämpfen wir bzw. Onkel Benz gegen extrem starken Gegenwind.
Das Windgeräusch ist sehr laut und ab und zu klappen sogar die Aussenrückspiegel zurück.
Zufällig finden wir einen Parkplatz bei einem Dog Park. Mithilfe der Rückfahrkamera parkt Tobias exakt ein. |
Der Hundepark ist sehr sauber und gross.
Und Sina kann mit einem einheimischen und einem auch durchfahrenden Hund etwas spielen.
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In Brandon übernachten wir wieder auf einen Parkplatz vom Walmart.
Es stürmt immer noch sehr heftig. Die Einkaufswagen von Walmart düsen mit Windantrieb über den Parkplatz. Man kann nicht weit sehen. Doch der Staub in unserer Wohnkabine ist nur zu gut sichtbar. |
Am nächsten Tag geht es weiter in Richtung Westen.
Wir kommen in die Provinz Saskatchewan.
Die kanadischen Auto-Kennzeichen haben immer einen Slogan der jeweiligen Provinz. Für Saskatchewan ist dies "Land of Living Skies". Was das bedeutet, werden wir in ein paar Tagen selbst sehen: flaches endloses Land und darüber ein genauso endloser Himmel. |
In dieser Region ist es recht schwierig, einen guten Übernachtungsplatz zu finden.
Etwas ausserhalb von Indian Head finden wir einen Platz bei der Bell Barn. Das ist eine runde Scheune, ursprünglich von Major Bell erbaut und im heutigen Zustand nachgebaut. Die Scheune ist heute ein Ort für Anlässe wie Hochzeiten. |
Sina geniesst die Wiese, die noch nicht wirklich grün ist.
Die Bell Barn selbst ist wie vieles was wir schon gesehen haben, noch "Closed for the Season".
Auf der Wiese stehen ein paar alte Landwirtschafts-Maschinen. Eigentlich nichts Besonderes, denn diese alten Dinger stehen massenhaft überall herum. |
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Kleine Überraschung am Morgen: es hat wieder einmal geschneit!
Der Schnee taut zwar schnell wieder weg, aber irgendwann dürfte doch der Frühling kommen.
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In Moose Jaw unterbrechen wir die Fahrt.
Sina nutzt die Pause, um in einem Park wieder mal Eichhörnchen zu jagen.
Tanken wollen wir auch noch und suchen deshalb eine Tankstelle. Die Tankstellen schreiben meist nur den Preis für Benzin an. Den Preis für Diesel muss man an der Diesel-Tanksäule suchen, falls vorhanden. Und Preise vergleichen muss man. An einer ersten Tankstelle hätte Diesel 2.15 CAD gekostet. Hundert Meter (100 m) weiter kostet Diesel nur 1.86 CAD. Wir haben mit diesem Vergleich 50 Franken gespart! Einen möglichen Nachtplatz für heute haben wir in der iOverlander App am Reed Lake entdeckt. |
Doch der gefällt uns gar nicht.
Total offen, sehr nahe am Trans-Canada Highway und an der Bahnlinie.
Wir klettern nur auf den Aussichtsturm und entdecken hier die ersten Präriehunde. In dieser Landwirtschafts-Gegend sind immer wieder riesengrosse Silos zu sehen. |
Wir fahren weiter bis Swift Current und bleiben auf dem Walmart Parkplatz.
In der Umgebung hat es schöne Wege für Gassirunden.
Am Abend leuchtet ein kräftiges Abendrot...
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...und der nächste Morgen überrascht uns wieder mal mit Schnee.
Der Tag ist kühl aber mindestens trocken.
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Immer wieder sehen wir traditionell gekleidete Mennoniten, wobei die Frauen viel mehr auffallen als die Männer.
Die Abend-Gassirunde bei Wind und Schneetreiben macht keine Freude. |
Auf der Weiterfahrt in den Grasslands Nationalpark zeichnet unsere Dashcam einen Steinschlag auf.
Wir haben Glück, denn der grosse Brocken reisst mit lautem Knall einen grossen Sprung in die Sonnenblende.
Ein zwei Zentimeter weiter unten wäre die Windschutzscheibe getroffen worden.
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In Val Marie kaufen wir uns den National Park Discovery Pass und haben damit freien Eintritt
in alle kanadischen Nationalparks.
Im Park sehen wir gleich die ersten Kolonien der Präriehunde. Sina ist ganz aufgeregt und schaut die ganze Zeit durchs Fenster, was sie bisher nie gemacht hat. |
Die Präriehunde leben in grossen Kolonien und sehen eher aus wie Erdmännchen als wie Hunde.
Wir geniessen die weiten Landschaften und den endlosen Himmel, der mit ein paar Wolken noch interessanter wird. |
Wir staunen über die zwei roten Stühle die hier in der Landschaft stehen.
Später erkennen wir, dass diese "Red Chairs" in allen Nationalparks stehen
und zum Ausruhen und Entspannen einladen.
Je nach Gegend und Jahreszeit gibt es Klapperschlangen. Das beunruhigt uns etwas, aber wir sichten keine. |
Aber flach wachsende Kakteen gibt es.
Nachdem Sina auf einen getreten ist, schauen wir etwas aufmerksamer auf den Boden.
Immer wieder sehen wir verschiedene ganz kleine Blümchen. Im Park soll es auch Bisons haben. Wir sehen allerdings nur einen Einzelgänger in weiter Entfernung, nur mit Fernglas als Bison erkennbar. |
Der Frenchman Valley Campground ist sehr schön gelegen und weitläufig.
Es hat nur 20 Plätze.
Wir bleiben drei Nächte, müssen aber jeden Tag an einen anderen Platz,
da keiner für unsere Zeit durchgehend frei ist.
Auf jeder Campsite hat es eine Tischgruppe, eine Feuerstelle und einen Galgen um eine Laterne aufzuhängen. |
Auf dem Platz wimmelt es nur so von Richardson Eichhörnchen.
Sie schauen meist beobachtend aus ihren Löchern heraus, aber verschwinden bei Gefahr sofort.
Sina kommt bei dieser Action gar nicht zur Ruhe. Zeitweise ziehen wir das Sonnenrollo, damit Sina nichts mehr sehen kann... |
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Auf der Weiterfahrt treffen wir den Einzelgänger Bison gleich neben der Strasse an.
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Vom ausgesuchten Platz am Junction Reservoir bei Maple Creek sind wir zuerst gar nicht überzeugt.
Wir erkunden die Gegend erstmal zu Fuss und beschliessen, doch hier zu bleiben.
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Das Wetter ist super, wir holen zu ersten Mal unsere Stühle heraus
und bleiben noch einen zweiten Tag an diesem schönen Platz.
Am Stausee sind wir meist alleine, nur einzelne Angler kommen vorbei, teils mit ihren Booten. |
Nach "nur" ca. 1250 km haben wir die Provinzen Manitoba und Saskatchewan durchquert. Weiter geht die Reise in die Provinzen Alberta und British Columbia zu den Nationalparks in den Rocky Mountains. |