Kanada - Rocky Mountains Nationalparks
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Die topfebene Prärie-Landschaft ändert sich kaum über hunderte von Kilometern.
Wir teilen Fotos von unserer Reise via Whatsapp-Status. Einige der Beobachter haben uns mitgeteilt, dass sie sich Kanada ganz anders vorstellen. Das Bilderbuch-Kanada hat hohe Berge mit Schnee-bedeckten Gipfeln, endlose Wälder und grosse wilde Flüsse. Und überall sind Elche und Lachs-fangende Bären zu sehen... Die Schweiz ist auch mehr als Matterhorn, Banken und Edelweiss... |
Die Etappe nach Medicine Hat ist nur 90 km lang, da heute Waschtag ist.
Auf dem Parkplatz der Laundry wird wieder mal unser Fahrzeug bestaunt und fotografiert.
Is it a Camper? Wow, never seen something like this before...
Wir übernachten wieder mal auf dem Walmart Parkplatz, der hier schön im Grünen liegt. |
Gleich nebenan hat es einen grossen Park mit Spielplatz.
Die Häuser im Quartier sehen alle neu und eher luxuriös aus.
Es ist endlich mal ziemlich warm. Für Sina fast zu warm und sie muss sich unter einen schattigen Baum ins weiche Gras legen. |
Die Fahrt nach Cardston ist mit 250 km wieder etwas länger.
Wir fahren nach Möglichkeit nicht länger als vier Stunden,
da es sonst für uns und speziell für Sina zu anstrengend wird.
Auf dem Parkplatz vom Kutschenmuseum bleiben wir für eine Nacht. |
Und was für eine Überraschung!
Da sind hohe Berge der Rocky Mountains zu sehen! Der eckige Klotz-Berg ist der Chief Mountain, 2745 Meter hoch. Er liegt im US-Bundesstaat Montana. |
Im Waterton Nationalpark bewundern wir die hohen Berge und blauen Seen.
Gleich beim Eingang steht auf einem Hügel das Prince of Wales Hotel, das wie ein Märchenschloss aussieht. |
Auf dem Campground des Nationalparks in Waterton bleiben wir drei Nächte.
Der Platz hat eine gute Infrastruktur und nicht allzu viele Bäume,
so dass man die wundervollen Berge noch sehen kann.
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Immer wieder sind Hirsche auf dem Campingplatz unterwegs.
Die Eichhörnchen sind natürlich auch da.
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2017 sind bei einem Waldbrand ein Drittel des Waldes im Park abgebrannt.
Die verbrannten Bäume stehen und liegen immer noch herum.
Das ist schlimm, aber auch gut, da ein neuer junger Wald heranwachsen kann.
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Wir schauen den Red Rock Canyon an.
Er ist recht eng und man sieht meist nicht auf den schattigen Grund.
An einer flacheren Stelle versammeln sich vor allem asiatische Touristen für ein Foto-Shooting. Wir bewundern die vielen Blumen am Wegesrand. So viele wie hier haben wir bisher noch nicht gesehen. |
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Durch den abgebrannten Wald gehen wir noch zu den Blackiston Falls.
Eine Tafel warnt vor Bären und Pumas und gibt Verhaltens-Hinweise.
Uns kommt das etwas mulmig vor, aber auf dem Weg sind viele Menschen unterwegs.
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Bei den Blackiston Falls hat es Aussichts-Plattformen, aber mit einem groben Bodenrost.
Für Sina ist der Rost zu grob und sie wartet am Eingang,
ihre Pfoten auf Monikas Schuhen.
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Zurück im Ort Waterton kaufen wir gleich ein Bärenspray.
Das geht hier problemlos, wir werden nur gefragt, ob wir den Spray schon kennen.
Der Spray soll 10 Meter weit sprayen können und das ganze 7 Sekunden lang.
Man muss also schnell reagieren und genau zielen.
Gerne verzichten wir auf eine direkte Begegnung mit einem Teddy...
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Sehr schön sind die Spazierwege direkt um den Campingplatz herum
entlang dem Lake Waterton oder zu den Cameron Falls.
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Wir machen einen Ausflug zum Cameron Lake.
Die weissen Schneeberge im Hintergrund liegen schon in den USA.
Leider ist der Weg am See entlang nur am Anfang begehbar. Weiter hinten ist der Weg durch umgefallene Bäume versperrt und wir kehren um. |
In dieser Gegend ist beim Waldbrand von 2017 nicht der ganze Wald abgebrannt.
Wir sehen, wie ein ursprünglicher Wald aussieht.
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Dem Frühling muss etwas nachgeholfen werden.
Vor einem Cafe im Ort ist der Garten mit wunderbar blühenden Kunstblumen verziert.
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In Calgary übernachten wir auf einem kostenpflichtigen Parkplatz direkt gegenüber der Downtown.
Oberhalb vom Parkplatz hat man eine schöne Sicht auf die Wolkenkratzer. Hier mit bester Aussicht ist ein Villen-Viertel mit grosszügigen Gärten. |
Über den Fluss geht es via eine Insel mit Park zur Downtown.
Sina hat wieder mal etwas Probleme mit der Brücke.
Sie hat einen rostigen Belag und schwankt etwas.
Da könnte Hund schon durch eine Spalte ins Wasser fallen...
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Am Abend wird viel Staub aufgewirbelt um den Parkplatz zu putzen...
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Am nächsten Vormittag machen wir eine kleine Tour durch Downtown Calgary.
Die Parkanlagen wirken sehr gepflegt und auch in der Stadt ist alles herausgeputzt.
Wir bestaunen die vielen eleganten Wolkenkratzer. Dagegen wirkt der schon etwas ältere Calgary Tower fast wie ein Zwerg. |
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In Calgary haben wir endlich unseren Werkstatt-Termin.
Schon seit langer Zeit hat es am Verteilergetriebe einen Ölverlust.
Den kaputten Dichtring haben wir aus der Schweiz an eine Mercedes-Werkstatt in Calgary senden lassen.
Diese Werkstatt kann die Reparatur nicht ausführen, wahrscheinlich weil sie in Kanada gar keine Mercedes Lastwagen kennen.
Eine zweite Werkstatt namens German Car Specialist will die Reparatur nur machen, wenn wir keine weitere Werkstatt finden.
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Schliesslich landen wir bei New West Truck Centres, eine Freightliner Vertretung.
Hier wird die Reparatur ausgeführt.
Da sie so etwas noch nie gemacht haben, dauert es sechs lange Stunden, die wir in der Customer Lounge verbringen.
Leider sehen wir erst am Schluss, dass es für Kunden eine Waschmaschine und einen Trockner hat.
Da hätten wir unsere Wartezeit sinnvoll verbringen können.
Die Nacht verbringen wir vor der Werkstatt an einer ruhigen Strasse. Es wäre gar nicht so einfach gewesen, in Calgary einen Übernachtungsplatz zu finden, da es praktisch überall "No Overnight"-Tafel hat, sogar beim Walmart. |
Unterwegs in den Banff Nationalpark machen wir eine kurze Pause.
Der Parkplatz ist voll von Selfie-Touristen, die sich vor einer Zementfabrik auf der anderen
Seeseite fotografieren.
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Bei Banff finden wir spontan einen Platz auf dem Tunnel Village Campground.
Die Hauptsaison hat noch nicht begonnen und es hat viele freie Plätze.
Auf der ersten Gassirunde im Regen begegnen wir im Wald schon Hirschen direkt vor uns. Dabei haben wir ein etwas mulmiges Gefühl und kehren liebe schnell um. |
Die Hirsche sind auch auf dem Campground unterwegs und fliehen wenn man ihnen zu nahe kommt.
Auf dem Campground sind die Ranger dauernd kontrollierend unterwegs.
Die Hirsche verjagen sie zu Fuss mit Fahnen.
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Der Regen will nicht aufhören.
Auf dem Platz campieren auch einige mit Zelten oder nur einem PW.
Da sind wir froh, dass wir eine isolierte und wasserdichte Wohnkabine haben.
Ein Ausflug in den Ort Banff darf natürlich nicht fehlen. |
Auf dem Wohnmobil-Parkplatz finden wir einen freien Platz und machen uns zu Fuss auf in der Ort.
Wir sind überrascht, wie viele Leute bei dem Regenwetter unterwegs sind.
Die Attraktionen im Ort sind kommerzieller Art: Souvenirshops, nicht gerade billige Outdoorshops,
Restaurants und Cafes und viele Tour-Anbieter.
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Wie schon so oft, wechselt das Wetter fast täglich.
Am nächsten Tag scheint die Sonne und der Himmel ist mit weissen Wolken verziert.
Wir machen einen Ausflug zum Johnson Lake und umrunden ihn zu Fuss. Bei dem Wetter zeigen sich der See und die umliegenden Berge in voller Pracht. |
Auf der Rückfahrt zum Camp machen wir einen Halt bei einem Aussichtspunkt.
Der Bow River macht hier eine grosse Schlaufe.
Am Hang weiter unter sind spitze Sandsteinfelsen zu sehen, die "Hoodoos".
Auf der Weiterfahrt fahren wir ein paar Kilometer zurück nach Canmore um etwas einzukaufen. Der neue Laden hat wohl zu wenig Kundschaft. Einige der gekauften Lebensmittel sind schon verdorben. |
Bei einem Hundepark machen wir einen Stopp für Sina.
Wir sehen die bekannten (?) Berge, die Three Sisters, gerade noch bei guter Sicht.
Nach dem Hundepark Besuch haben sich Little Sister, Middle Sister und Big Sister hinter Wolken versteckt. |
Nächster Übernachtungsplatz ist beim Johnston Canyon.
Auch hier ist der Stellplatz von Bäumen umgeben und wir sind froh, wenn genügend Sonnenschein
auf unser Dach und die Solarpaneele trifft, um unsere Bordbatterien zu laden.
Wie bei jedem Camp in den Nationalparks gibt es massenhaft Brennholz. Die Kanadier lieben es, auch bei Regen mit nassem Holz ein qualmendes Lagerfeuer zu entfachen. Das Holz bzw. die Feuer-Erlaubnis ist meist im Preis inbegriffen, ob man es will oder nicht. Z.B. Camping-Gebühren 22 Dollar plus 17 Dollar obligatorische Feuer-Erlaubnis. |
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Wir sind überrascht, wie viele Besucher den Johnston Canyon besuchen.
Schon früh am Morgen ist der grosse Parkplatz voll.
Da Sina den Stegen im Canyon nicht traut, gehen wir ihr zuliebe nicht durch den ganzen Canyon. Zudem sind ja grosse Menschenmengen unterwegs (auf den Fotos hier nicht sichtbar). |
Bei Regenwetter sind wir einen Weg abseits vom Touristen-Steg unterwegs.
Während dem ganzen Spaziergang begegnen wir hier keinem einzigen Menschen.
Direkt hinter dem Campground fährt der Zug vorbei. Einen Zug hat Tobias gefilmt, um die Wagen zu zählen. Das Video ist 5 Minuten lang und 170 Wagen sind es, gezogen und gestossen von 5 brummenden Diesel-Lokomotiven. |
Weiter geht es durch den Kootenay Nationalpark.
Gleich am Anfang steht eine Tafel am Strassenrand mit dem Hinweis, dass für 105 km kein Handy-Empfang besteht.
Da wird uns klar, wie abhängig wir vom Handynetz sind. WathsApp Nachrichten und Status, aktuelles Wetter, nächste Campgrounds online reservieren, Nachrichten ansehen, Facebook ist kein Problem, da wir keinen Account mehr haben... An einer Sehenswürdigkeit fahren wir einfach so vorbei. Es ist die Wasserscheide auf dem Vermilion Pass. Auf einer Seite fliesst das Wasser in den Atlantik, auf der anderen in den Pazifik. |
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Auf der weiteren Fahrt besichtigen wir den Marble Canyon.
Ganz eng und tief fliesst der türkisblaue Bach durch den Canyon.
Wenige Kilometer weiter sind die Paint Pots. Durch hohen Mineralien-Gehalt entstehen hier die bunten Farben der Farb-Töpfe. Auch Sina ist etwas verwundert über das seltsame Wasser das hier fliesst und vielleicht noch seltsam riecht. |
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Unterwegs entdecken wir, bzw. sehen wir dass da schon viele Autos anhalten, ein paar Bergziegen am Strassenrand.
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Auf dem McLeod Meadows Campground bleiben wir für drei Tage.
Hier auch wieder ein Stellplatz im Wald.
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Typisch sind die Boxen, in welche Lebensmittel eingeschlossen werden können, damit sie die Bären nicht ergattern können.
Brennholz, feucht und erst noch mit der Axt zu zerkleinern und zu obligatorischen Kosten auch hier inbegriffen. |
Der Campground ist ok, aber eher etwas primitiv ausgestattet.
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Da wäre noch ein Wander-Pfad zum Dog Lake auf den wir uns eingestellt haben.
Leider hat wohl bei einem Hochwasser ein treibender Baum die Brücke beschädigt
und die ist aus Sicherheitsgründen nun gesperrt.
Also gehen unsere Gassirunden nur über das ausgedehnte Campground-Areal.
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Der Frühling kommt so langsam.
Hier entdecken wir viele Blumen, meist winzig klein.
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In Radium Hot Springs ist wieder Waschtag bei einer Laundry an einer Tankstelle.
Auf Diesel tanken verzichten wir bei einem Preis von 2.80 Dollar pro Liter.
Dank unseren grossen Tanks schaffen wir leicht noch 500 km und tanken dann für 1.58 Dollar pro Liter.
In dieser Gegend wird Holz, bzw. Wald verarbeitet. Schwer beladene Lastwagen holen das Holz aus den Wäldern zur Verarbeitung. |
Noch kurz vor dem Yoho Nationalpark finden wir mit der iOverlander App einen sehr schönen
Stellplatz am Kicking Horse River.
Der Fluss heisst so, weil ein Teilnehmer einer Expedition hier von seinem Pferd in die Brust getreten wurde...
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Wir geniessen die Ruhe am rauschenden Fluss und machen kleine Spaziergänge in der Umgebung.
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Auch hier zeigt sich der Frühling, viele verschiedene Blumen sind zu entdecken.
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Mit River Rafting Abenteuern werden zahlkräftige Touristen angelockt...
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Eigentlich wollten wir den Emerald Lake ansehen.
Aber der Parkplatz ist schon übervoll und wir müssten an der Strasse ca. 2 km
vor dem See parkieren und dann zum See zurück laufen.
Wir verzichten und kehren um. Unterwegs stoppen wir bei der Natural Bridge, einem engen Durchlass, durch welchen sich der Fluss zwängt. Für ein Selfie wird viel gemacht, was nicht ganz so sicher aussieht. Einzelne springen sogar über den kleinen Spalt der "Natural Bridge". |
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Wir sind da eher vorsichtiger.
Auch Sina hält sich eher zurück.
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Beim Yoho Visitor Center finden wir zufällig einen tollen Rastplatz, sogar mit einem Hundepark.
Hier kann sich Sina wieder einmal austoben und herum rennen.
Auch einen See hat es, zum Abkühlen und Stöckli aus dem Wasser fischen...
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Ein paar Kilometer weiter ist der Spiral Tunnel View Point.
Hier kurvt die Eisenbahn in Spiralen und Tunnels den Berg hoch bzw. runter.
Abgespickt wurde diese Idee von der Schweizer Gotthard Bahn.
Da geht bzw. ging es auf der Strecke drei mal an einer Kirche vorbei,
bevor der Gotthard Basistunnel alles untergraben hat...
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Wir erreichen Lake Louise, den touristischen Urlaubsort.
Den Campground haben wir sicherheitshalber zum Voraus reserviert.
Die Stellplätze sind etwas eigenartig angelegt:
an einem Platz stehen jeweils zwei Fahrzeuge nebeneinander.
Aber sonst ist alles ok. Ausser der Zug, der sehr häufig sehr nahe neben dem Campground jeweils hupend vorbeifährt. Auf eine Besichtigung des uns viel zu touristischen Lake Louise verzichten wir. Es gibt in der Gegend viele andere schöne Seen. Pssst! Wir waren in der Schweiz auch noch nicht auf dem Jungfraujoch... |
Direkt beim Campground hat es schöne Spazierwege direkt am Ufer des Bow River
mit prächtiger Aussicht auf die mit Schnee und Eis bedeckten Berge.
Obwohl die Ranger auf dem Platz eine akute Bärenwarnung geben, sehen wir ausser Eichhörnchen keine wilden Tiere. |
Nächster Stopp ist beim Mosquito Creek, immer noch im Banff Nationalpark.
Zum Glück sind keine Mosquitos zu spüren und wir geniessen
direkt neben dem Fluss die tolle Aussicht auf die Berge.
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Die Spazierwege sind zwar eher minimal, oder es geht gleich steil in die Berge hoch.
Bei den ersten Runden sind wir noch etwas zurückhaltend wegen den evtl. vorhandenen wilden Tieren.
Aber mit der Zeit werden wir vorsichtig mutiger, haben aber immer das Lufthorn mit dabei.
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Wie bei fast allen Campgrounds hat es WCs am Platz.
Das sind meist Plumpsklos mit grossen Abgas-Kaminen, in der Regel sehr sauber.
Kurz bevor wir weiterfahren wollen, kommt ein grossen Lastwagen vorbei und füllt den Brennholz Vorrat auf. |
Einen kleinen Ausflug machen wir zum Peyto Lake.
Wir sind etwas überrascht, dass am Rand des Parkplatzes noch hohe Schneeberge liegen.
Und unterwegs zu Peyto Lake Viewpoint liegt sogar noch Schnee im Wald. Aber wir sind hier auf 2000 Meter Höhe. |
Der See erhält seine Türkisfarbe durch kleinste Gesteinspartikel, welche das Sonnenlicht entsprechend brechen.
Das wollen neben uns auch ganze Scharen von Touristen bewundern. |
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Auf dem Rückweg sehen wir uns noch den Bow Lake an.
Ein wunderschöner Weg führt dem See entlang.
Doch leider spielt das Wetter nicht mit.
Zuerst kommt ein Regen, den Tobias und Sina windgeschützt hinter einem Baum abwarten.
Danach kommt ein Gewitter und Tobias und Sina kommen patschnass zurück. |
Unterwegs entdecken wir noch das Ungeheuer vom Bow Lake,
das sich uns in Form einer Holzwurzel zeigt...
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Auf der Weiterfahrt besichtigen wir wie viele andere auch den Mistaya Canyon.
Der Mistaya River zwängt sich durch einen engen Canyon.
Überall krakseln Touristen herum um an möglichst gefährlichen Stellen ein Foto zu schiessen. |
Wir kommen zum Athabasca Gletscher.
Da sind wir nicht alleine.
Von unten kann man fast bis zum Gletscher laufen,
aber der hat sich schon weit zurück gezogen.
Spezielle Busse mit grossen Reifen fahren die zahlenden Touristen sogar auf den Gletscher.
Die wirklichen Abmessungen des Gletschers sieht man allerdings von hier unten gar nicht. Sichtbar ist nur eine Abbruchkante. Dahinter bzw. darüber ist eine riesengrosse Eisfläche von ca. 15x20 Kilometern, die gemäss Wikipedia 100 bis 365 Meter dick ist. |
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Die nächste Übernachtung ist auf dem Mount Kerkeslin Campground.
Wir finden einen schönen Platz ausserhalb des Waldes.
Somit haben wir eine schöne Sicht auf die Berge.
Leider hat auch hier ein Waldbrand grossflächig gewütet. Es stehen noch viele verkohlte Bäume herum, die auf dem Campground als Brennholz verwendet werden. |
Dank dem gratis Brennholz können wir unser Fahrzeug auf dem unebenen Boden etwas ausnivellieren.
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Auf dem Areal und entlang des Athabasca Rivers blühen viele wunderschöne Blumen.
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Wenige Kilometer entfernt sind die Athabasca Falls.
Wir fahren hin und sind sehr beeindruckt von den gewaltigen tosenden Wassermassen des Athabasca Rivers,
die sich hier durch einen sehr engen Canyon zwängen.
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Wir verlassen die Nationalparks der kanadischen Rocky Mountains.
Zum Abschied überquert bei Jaspers eine grosse Herde Wapitis die Strasse.
Die Ranger sind sofort da um den Verkehr zu regeln und die Tiere von der Strasse zu treiben.
Probleme haben die jungen Wapitis, da sie nicht so leicht über die Leitplanken springen können.
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Weiter geht es auf dem langen Weg nach Alaska durch die Provinzen British Columbia und Yukon. |